cimg1505Spielmannszug-Fahrt nach Lauenburg
Endlich war es mal wieder so weit – der Spielmannszug ging vom 26.08.2011 bis 28.08.2011 gemeinsam auf Tour. Diesmal ging es nach Lauenburg in die dortige Jugendherberge.
Bei Fahrtantritt zeigte der Sommer sich von seiner besten Seite – nur dass diese sehr warme Seite nicht von allen genossen werden konnte, denn es gab auch ein Auto, das noch keine Klimaanlage aufweisen konnte, und so wurde gleich zu Anfang erst einmal kräftig geschwitzt.

Nach einer in der Hitze beinahe endlos wirkenden Fahrt kamen wir endlich in Lauenburg an und bezogen unsere Zimmer. Nachdem die wichtigsten Einkäufe erledigt waren, machten sich Chefkoch Atze und seine Helfer daran, das Abendessen zuzubereiten. Dies gestaltete sich durchaus schwierig, da es nicht möglich war, das Wasser in dem XXL-Kochtopf zum Kochen zu bringen. Kurzerhand wurde improvisiert
und die Nudeln wurden einfach in mehreren kleinen Töpfen gekocht, so dass die hungrige Meute endlich abgefüttert werden konnte.

Nun war es schon Abend, und wir verbrachten unsere Zeit damit, uns in Werwölfe, Dorfbewohner, Hexen und allerhand mehr zu verwandeln, um gemeinsam im Düsterwald auf Jagd zu gehen. Nach dieser anstrengenden abendlichen Tätigkeit waren alle erschöpft, und so quetschten wir uns bald in die typischen Jugendherbergs-Etagenbetten.

Am nächsten Morgen war ziemlich schnell klar, dass uns der Sommer verlassen hatte. Schon beim gemeinsamen Frühstück zogen dunkle Wolken auf – es dauerte nicht lange, und es begann, ausgiebig zu regnen. Eigentlich war geplant gewesen, gemeinsam einen nahe gelegenen Hochseilgarten zu besuchen, und besonders die jüngeren Teilnehmer waren sehr enttäuscht, dass dieser Programmpunkt buchstäblich ins Wasser fiel. So zogen wir das Einüben eines neuen Liedes, das für den Nachmittag geplant war, einfach vor – immerhin bestand ja die Chance, dass sich das Wetter beruhigte.

Nachdem wir fleißig geübt hatten, mussten alle spätestens beim Mittagessen einsehen, dass das Wetter es einfach nicht gut mit uns meinte. Aber unsere Organisatorinnen wussten Rat, und so sorgten sie spontan dafür, dass wir das nahe gelegene Schiffshebewerk vom Boot aus besichtigen konnten. Diese Idee stieß nicht bei allen auf Begeisterung, und bei den Kindern wurde sogar kurzzeitig über Meuterei nachgedacht, aber dennoch stellte sich die Fahrt (bei nun wieder deutlich besserem Wetter) als durchaus interessant und amüsant heraus.

Dafür sorgte nicht nur das imposante Hebewerk, sondern mitunter auch die Schiffsbesatzung – ob nun durch mangelnde Kopfrechenkünste oder eine dezent verborgene Pulle Schluck. Zurück in der Jugendherberge begab sich Atze wiederum an den Herd und zauberte uns leckere Spätzle mit Geschnetzeltem sowie Kerstin K.’s very special Gurkensalat.

Satt und zufrieden begingen wir den letzten gemeinsamen Abend, wobei einige noch genug Energie für eine Nachtwanderung aufbringen konnten, während die anderen es sich bei Kerzenschein in den Sesseln der „Launge“ gemütlich machten. Es wurde gequatscht und gelacht, bis alle die nötige Bettschwere hatten und müde in die Federn sanken.

Der nächste Morgen begann wie immer mit einem gemeinsamen Frühstück, und dann war auch schon wieder Packen angesagt. Voll beladen machten wir uns auf die Heimreise, legten jedoch noch einen Zwischenstopp im Otterzentrum in Hankensbüttel ein, wo wir gemeinsam den Nachmittag verbrachten, bis dann jeder seiner Wege fuhr.

Carina

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